#126 – Wie du Lieferanten aus Deutschland für dein Amazon Produkt findest

Haben Sie sich jemals gefragt, wie man effektiv Lieferanten in Deutschland überzeugt und das Beste aus E-Commerce-Beschaffung und Vertrieb herausholt? Sebastian Herz von Signify öffnet in unserer neuesten Episode die Schatztruhe seines Wissens und teilt praxiserprobte Strategien, wie man trotz der Herausforderungen auf dem deutschen Markt erfolgreich navigieren kann. Gemeinsam enthüllen wir die Möglichkeiten, lokale Hersteller über Plattformen wie “Wer liefert was” und Industrie- und Handelskammern zu finden – ein unverzichtbares Handwerkszeug für jeden, der in der Branche Fuß fassen will.

Die Faszination von “Made in Germany” und die tiefgreifenden Auswirkungen geopolitischer Ereignisse auf globale Lieferketten sind nur zwei der Themen, die wir beleuchten. Lernen Sie von Sebastian, wie solche Labels die Kaufentscheidungen formen und wie essenziell hochwertige Produktbilder für den E-Commerce sind. Unser Gespräch bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Welt der internationalen Produktion und beschäftigt sich mit der Frage, wie man als kleineres Unternehmen Aufmerksamkeit erregt und erfolgreich Verbindungen zu Herstellern knüpft.

Der digitale Wandel hält auch für traditionelle Familienbetriebe Einzug, und wir diskutieren, wie man sich in diesem sich ständig verändernden Umfeld behauptet. Dabei gehen wir der Frage auf den Grund, wie man effizient Hersteller in Europa sourct und warum Hartnäckigkeit und eine überzeugende Darstellung des eigenen Geschäftsmodells so wichtig sind. Es ist nicht nur ein Gespräch, es ist eine Quelle der Inspiration und ein praktischer Leitfaden für alle, die ihr E-Commerce-Unternehmen auf das nächste Level bringen möchten. Verpassen Sie nicht diese Episode voller Einblicke und Tipps direkt aus der Praxis.

In Folge 126 des Serious Sellers Podcast auf Deutsch, Marcus und Sebastian diskutiére

  • 00:00 – Beschaffung Und Vertrieb Im E-Commerce
  • 15:15 – Import-Export Und Die Lieferketten
  • 19:48 – Hersteller Finden
  • 26:38 – Online-Marketing Für Familienbetriebe
  • 40:34 – Exklusivvertrieb Und Großhandel in Deutschland
  • 49:32 – Partnerschaften Und Rabatte Bei Signify

Transkript

Marcus Mokros:

So bequem es heute möglich ist, einen Lieferanten in China zu finden, so schwierig ist es, vor der eigenen Haustür in Deutschland einen Hersteller oder einen Großhändler zu finden. Warum ist das so? Wie benutzt man dafür Google, und sind Seiten wie Wer liefert was heutzutage überhaupt noch relevant? Und wie überzeuge ich den Lieferanten von mir, der eigentlich sonst viel größere Abnehmer beliefert, sonst viel größere Abnehmer beliefert? Darüber unterhalte ich mich heute mit Sebastian Herz von der Beschaffungsagentur Signify, der das ganz genau weiß. Und hallo, liebe Zuhörer, willkommen zu einer Episode mit einem Gast, den wir hier auch schon gesehen haben Sebastian Herz von Signify. Hi, sebastian, wie geht’s dir?

Sebastian Herz:

Hi, grüß dich, mein lieber Markus Geht super voll motiviert komme ich gerade eben zurück von dem Wochenende auch die Dirk Kreuter Vertriebsoffensive und natürlich auch Richtung Sales und so weiter, sich noch weiter mitzubilden, und das gibt’s auch sehr, sehr viele gute Ansätze für Seller. Also du siehst, ich bin voll motiviert, auch wenn das Wochenende durchgearbeitet wurde.

Marcus Mokros:

Dann war das Event auch gut. wenn du mit Energie da rauskommst, jetzt Neues zu tun. Und ich muss gleich sagen, sebastian, wenn wir schreiben, du bist immer irgendwo auf der Welt auf irgendeiner riesigen Amazon-Convention, sei es in Stuttgart, berlin, shanghai, was weiß ich Amerika, du bist gerade immer irgendwo auf der Reise vom Event zum nächsten Event oder auf dem Event selber. Wie viele Eventen machst du überhaupt im Jahr? Erzähl mal.

Sebastian Herz:

Also, ich alleine kann ich es dir gar nicht sagen, aber wir haben es mit der Frau gerade mal gemessen. Wir hatten letztes Jahr über 50 Events, wo wir waren. Das ist natürlich eine ganze Stange. Es ist sehr, sehr viel Zeit, die auch mit drauf geht, und ziemlich viele Jetlags. Aber ja, ich glaube, wer uns kennt du siehst oder ich hoffe, man sieht es ich lebe es. Ich glaube, wir haben die Passion gefunden ins E-Commerce-Business. Macht uns unglaublich Spaß, markenaufbau macht uns unglaublich Spaß, und ja, von daher sind wir auf einigen Events. Das sind natürlich nur die In-Persona, und ansonsten gibt es natürlich noch zig andere Online-Events.

Marcus Mokros:

Ja, und zwischen den Events hast du dann noch deine Sourcing-Trips. Ich glaube, das hattest du mir auch letztens erzählt, dass da was in China ansteht. War das schon, oder kommt das noch?

Sebastian Herz:

Ist. Jetzt ist gerade eben in Rüben. Das hatten wir letztes Jahr zum Beispiel so gehabt. Wir hatten uns tatsächlich knapp zwei Monate nicht gesehen. Ich habe den Westteil der Welt beackert, sie hat den Ostteil der Welt beackert. Ah, wirklich, trennt euch auch noch auf dafür. Wir hatten uns tatsächlich dann bei der Kanton-Fair in China getroffen, um dort zehn Tage gemeinsam über die Kanton-F Fair zu gehen. Wir machen halt diese Sourcing-Trips, nehmen Seller mit, und jetzt gerade eben ist die ja. Die fängt übermorgen an in Canton Fair am 24. Und sonst wieder im Oktober natürlich der große Trip. Wir machen aber sicherlich auch EU-Trips, also zum Marketplace. Das wird auch im September nochmal kommen, Lohnt sich übrigens. By the way, das ist eine super, super Sache, wenn man auch mal Verbindungen, beziehungen noch enger mit dem Hersteller aufbauen will und oder natürlich auch mal Produktionen verstehen möchte und wie China tickt. Es macht sehr, sehr viel Spaß.

Marcus Mokros:

Vielleicht nehmen wir dich auch mal irgendwann mit Markus Sehr gerne, hört sich wirklich sehr spannend an Für die Leute, die es zuhören, das sind die meisten von euch. also neben ihm auf dem Kamerabild sehe ich auch einen Ständer mit wahrscheinlich 100 Lanyards mit Besucherausweisen drauf. Die werden auch noch gesammelt als Video. Besucher, aussteller, speakerausweise da müsste ich mal ein Video drüber machen. Das sind einige, glaube ich. Wow, wow. Jetzt, wo du es anhebst, sieht man erstmal noch, wie viele es überhaupt sind. Wahnsinn Soll ich mal durchzählen. Aber ich würde mal sagen, stell dich trotzdem noch mal kurz vor Wahrscheinlich hat nicht jeder die letzte Episode mit dir gesehen Und dann mach doch mal ein kleines Intro zu dir.

Sebastian Herz:

Gerne Sebastian Herz wie das Herz. Ich sage immer wie Lunge ohne Tee, und selber bin ich auch Seller. Sebastian Herz wie das Herz, ich sage immer, wie Lunge ohne Tee. Selber bin ich auch Seller. Ich habe zwei Eigenmarken, oder wir haben zwei Eigenmarken. Wir haben ursprünglich 2014 begonnen, die erste Marke auf den Markt zu bringen Und dann über Amazon verkauft, verkaufen auch immer noch aktiv, auch über Shopify. Aber für mich noch so ein bisschen ein kleines Spezialthema oder Leckerli für mich ist der stationäre Handel, und da hatte ich meine erste Marke zumindest ein paar stationäre Handel hineingebracht. wie die Produkte gab es dann bei Mediamarkt, bei Saturn, kaufland, globus, hagebau, rewe und so weiter. Da waren noch ein paar andere Konrad, euronics, expert, ich habe bestimmt noch ein paar vergessen im stationären Handel, weil das ist auch ein schöner Markt, und wenn da eine Bestellung fließt, dann sind das einige tausend oder zehntausend Einheiten mit einem Schlag. Das glaube ich, wenn man einen damaligen Arbeitgeber nach China geschickt. Also ich war zwölf Jahre im Großkonzern, bei der ABB vorher und hatte eine Zeit lang in China gelebt, dort im Öl und Gasgeschäft, chemie, meine bessere Hälfte, meine Frau kennengelernt, die ist eine Russin, julia.

Sebastian Herz:

Die hat schon Sourcing ihr ganzes Leben lang betrieben, und jetzt sage ich mittlerweile, es sind keine 20 Jahre, weil da setzt es links und rechts auf die Ohren, was Das sind nur 19 Jahre Sourcing, dass sie es macht. Sie ist also ein Jahr jünger, und da ist das Ganze dann draußen standen, dass wir natürlich den Eigenbedarf des Sourcings auch hatten, und so hat sie das in der Community umgesprochen. Und dann gibt es noch ein paar andere Sachen, die wir im E-Commerce betreiben Eine Eventfirma, wo wir selber aktiv sind, markus, du und ich. Wir haben ja jetzt auch vor kurzem eine School gegründet, richtig, die sich komplett mit dem Markenaufbau beschäftigt, mit den Verkäufen dann natürlich auf Amazon, mit den Verkäufen im Webshop als auch unter anderem mit den Verkäufen in den Retail, in den stationären Handel hinein. Und ich glaube, das ganz wichtig ist, wir sollten uns natürlich nicht nur auf eines fokussieren, auf Amazon, denn wenn wir Marken bauen wollen, dann ist eigentlich jeder Verkauf willkommen und vor allem natürlich auch jeder Vertriebskanal. Und ich glaube, das hat noch ein bisschen gefehlt, aber da können wir ja später nochmal reinschnuppern.

Marcus Mokros:

Ja, sehr gerne Sprechen wir auf jeden Fall auch drüber. Und übrigens, ich habe gerade mal nachgeguckt, wer auch deine anderen Auftritte hier einmal sehen möchte. Episode 72 vom Podcast schon eine ganze Weile her, weil wir sind jetzt bei 126. Wow. Episode 72 war Sourcing in China und Episode 75 hatten wir genau darüber gesprochen, Artikel in den deutschen Handel zu bekommen.

Sebastian Herz:

Ja, das stimmt, Das ist schon eine Weile her.

Marcus Mokros:

Glückwunsch wie es her Richtig, der Podcast, den ich auch gebaut habe, wow. Und ja, heute soll es primär auch um Europa gehen, weil ich verstehe es wirklich nicht, warum es so schwierig ist, Lieferanten in Europa zu finden. Also das ist ein Ding, wo viele nicht wissen, wo sie überhaupt ansetzen können. Vereinzelte Händler von denen höre ich, dass es für die super funktioniert die da sich offenbar mal durchgekämpft haben, und nach einer Weile haben die auch ihre Mittel und Wege, hier gute Lieferanten zu finden. Aber lass uns da mal ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Sebastian Herz:

Gerne Also vielleicht auch prinzipiell als Idee auch zu sagen ich meine, wir machen natürlich auch noch massiv viel Sourcing in China, und es gibt beide Wege, die tatsächlich interessant sein können, auch mal in Anführungsstrichen gegen Europa zu sprechen. Wir haben gerade eben er spricht es ja auch ganz öffentlich aus Dennis Luth von den Ads for Sellers. Da haben wir auch seine eigene Marke, oder wir gehen jetzt nicht drauf ein, was für ein Produkt, aber das hat er zum Beispiel vorher in Europa gekauft über einen Importeuren-Zwischenhändler, und das waren Produkte, die waren 4,80 Euro im Einkauf. Die haben wir. Dadurch, dass wir dann in China wiederum selbst einen Hersteller gefunden haben, eigene Mode geöffnet, bez einen Hersteller gefunden haben, eigene Mold geöffnet, bezahlt er keine 4,80 Euro mehr, sondern 21 Cent. Was? Das ist ja Wahnsinn. Jetzt bleib sitzen. Jetzt kommt das zweite Produkt noch hinten dran, 1,20 Euro, kam das noch zusätzlich, also insgesamt 6 Euro. Und das zweite Produkt was schätzt du, was er dafür bezahlt?

Marcus Mokros:

Das zweite Produkt. Für was für ein VK.

Sebastian Herz:

VK wurscht, aber das war der ehemalige EK Genau 1,20 Euro war ja vorher 1,20 Euro. Das kann ich mir nie erraten.

Marcus Mokros:

Ja, okay, dann ist er vielleicht bei 40 Cent, Ja, bei 0 Cent, bei 0 Cent.

Sebastian Herz:

Ja, das muss ich ehrlich sagen.

Marcus Mokros:

Wie kann man ein 0-Cent-Produkt aus China kaufen?

Sebastian Herz:

Das vielleicht auch gleich als Hack, wenn ihr in China oder aber auch in Europa macht. Ich bin ja auch offen und ehrlich, ich weiß es noch immer nicht ich habe mit dem Team noch nicht gesprochen ob das eine beabsichtigte Aktion war oder ob es tatsächlich ein glücklicher Zufall war. Wir sind zum Hersteller gegangen, und dann kam ihm das zweite Produkt, und der Hersteller hat gesagt, wir packen es in die gleiche Mold mit hinein, weil es hat platzmäßig gepasst, das passt auch zum Produkt, die Teilung und so weiter ist alles machbar. Der Hersteller hat halt keinen Zusatzpreis berechnet, und wir sagen what? Also unglaublich. Da haben wir jetzt 6 Euro innerhalb der EU Bezugskosten auf 21 Cent gesenkt, und von diesem Produkt verkauft er halt 5.000 Stück pro Jahr, glaube ich, ist die Zahl Das ist, tippe ich das mal schnell ein ich glaube, 5,79 Euro mal 5.000, da sind wir bei 28.950 Euro blanke Einsparung.

Sebastian Herz:

Das geht aber natürlich nicht immer. Das hat nur geklappt, weil der wieder einen Importeur in Europa hatte, warum und da kommt eigentlich auch der vorteil, warum man auch sourcing in europa machen kann, weil der also es war für ihn natürlich, ein vaters produkt zu beziehen, er hat schnell auf markt gebracht, darüber aber auch viele auch mal drüber nachdenken, wenn man produkte hat, die schon auf dem markt sind und sich gut verkaufen, optimiert doch mal die preise, denkt nicht immer nur neue produkte, sondern denkt darüber. Vielleicht könnte ich ja eigentlich tatsächlich mein Bestseller-Produkt bei gleicher oder besserer Qualität bessere Einkaufspreise finden, und das ist blanker Profit. Und das machen mittlerweile sehr, sehr viele für die ganzen rechtlichen Sachen und so weiter verantwortlich, wobei bei dem Produkt das war halt Kunststoffspritzteil, das war jetzt nicht wirklich sonderlich schwer, das auch verkehrssicher dann zu machen. Und dann kam natürlich der Gedanke zu sagen hey, stell es doch mal selber her und sei du der Verantwortliche dafür. Nun, ein Weg für Europa könnte natürlich sein ja, du hast jemanden, bei dem du dann die Waren eben einkaufst, und der ist verantwortlich Unter anderem für die Produktsicherheit, weil er erst im Verkehrbringer ist.

Sebastian Herz:

Und wenn es auch Elektroprodukte sind, klink, klink mal drüber nachdenken, elektroaltgeräteregistrierung, nicht nur Verpackungsgesetz, sondern Batteriegesetz, elektrogesetz, alles sowas mit einzuhalten. Ich selber habe auch Elektroprodukte in meiner ersten Marke. Es ist machbar, es ist allerdings natürlich nicht ganz so trivial, wobei das natürlich auch wiederum hilft. Wenn es nicht so trivial ist, dann sind die Einstiegshürden für die Wettbewerber natürlich höher. Holt man sich ein Elektroprodukt, allerdings natürlich von einem Distributor oder einem Importeur oder gar einem Hersteller innerhalb Europa, dann ist die Verantwortung schön auf seiner Seite, denn er ist ja innerhalb der EU oder auch des EWRs Und dann auch für die Produktsicherheit, entsorgungspflichten und so weiter verantwortlich.

Sebastian Herz:

Da kann man sich natürlich das Leben auch etwas einfacher machen In anderen Wegen. Markus, klar, unsere zweite Marke, eine Kosmetikserie, fully made in Germany. Und das ist natürlich das, wenn man auch jetzt hingeht und sagt, man möchte in Europa, in Deutschland, in Österreich, in Tschechien, polen, wie auch immer, man kann ja sagen, auch Made in Österreich zieht ja verdammt gut, nicht nur Made in Germany, weil die Leute, wie sagt man, appreciaten, die Leute achten oder schätzen natürlich auch oh, österreichische Produkte, wahrscheinlich irgendwo von allen Nahrungsergänzungsmitteln oder andere Lebensmittel oder oder oder unter allem Nahrungsergänzungsmittel oder andere Lebensmittel oder oder oder Oder auch vielleicht Holzprodukte. Wenn es dann vielleicht Rumänien, bulgarien ist, tschechien, polen, tschechien und Polen, denke ich, das kommt ja mittlerweile ganz gut an, weil es gibt ja ein billigeres Land wie China. Aber wenn man setzt auf Made in Europe allein für die Marketingvorteile, ist natürlich ein Sourcing auch in Europa interessant.

Sebastian Herz:

Und neben den Marketingeffekten gibt es ja sonst natürlich auch noch die Wege oder die Gründe schnellere Lieferwege, kürzere Lieferzeiten, günstigere Lieferzeiten und ein ganz, ganz großer wichtiger Punkt wenn du in Tschechien oder in Europa, in Polen, in Rumänien, vielleicht auch in der Türkei, sogar außerhalb der EU dann bestellst, dann ist das Zeug ja recht schnell da. Das heißt, du musst eigentlich keine 6, 7, 8, 12, 13, 14 in den schlimmsten Zeiten Seewochen in Kauf nehmen, sondern du schmeißt es auf den LKW, und es sind 2 Tage da, und dadurch kannst du ja auch wiederum gleichzeitig schneller und öfter produzieren, aber kleinere Mengen. Du hast also auch viel weniger Kapital gebunden in dem Auftrag, den du platzierst, und machst das dafür halt relativ oft und relativ häufig, denn somit brauchst du halt nicht so viel produzieren, dass es in den Container passt und sich die Containerkosten dann wiederum lohnen. Also gibt es massive Vor und auch Nachteile, natürlich in Europa zu sourcen. Ja, aber ich hoffe, das waren mal so ein paar Ansatzpunkte, die euch doch hoffentlich weiterbringen.

Marcus Mokros:

Ja, könntest du vielleicht mal so im Kopf durch die Amazon Kategorien gehen und sagen, welche Kategorien sich so besonders eignen, hersteller zu finden? Also hier im Podcast weiß ich zumindest die Leute, die im Gartenbereich sind, die beziehen sehr gerne aus Deutschland.

Sebastian Herz:

Ja, ich hatte eine Folie. Ich riskiere das mal jetzt nicht, die Folie schnell aufzuspielen. Ich würde sie sicherlich schnell finden, aber wegen dem Screensharing hier, bevor das jetzt zu lange dauert. Hintergrund ich habe mal eine Liste aufgebaut. Da gab es von nach irgendeiner Statistik, wo die ganzen Marktplätze eben aufgezeichnet, nicht die Marktplätze, die Kategorien aufgezeichnet wurden, was denn die größte Kategorie pro Monat, pro Umsatz, pro Hersteller zum Beispiel ist, wie viel dort umgesetzt wird, wie viel Hersteller, nicht Hersteller, wie viele Verkäufer es gibt und was die mon der Kategorien pro Händler ist. Die gibt es, glaube ich, nicht mehr, weil ich glaube, die war irgendwie falsch, die Statistik. Aber das macht ja prinzipiell erst mal nichts. Die Kategorien waren alle untereinander gelistet, und man konnte eigentlich sehen im Prinzip kannst du eigentlich, was kann. Es ist eigentlich auch eine logische Frage was kannst du außerhalb Chinas herstellen, alles? Nur die Frage ist natürlich macht das Ganze Sinn, und was sollte eigentlich vielleicht da? die Antwort als fast Gegenfrage was sollte man in China produzieren oder was bleibt sehr wahrscheinlich da? Und da sage ich immer wieder Heavy Electronics, smartphones, tablets, computer und so weiter. Das ist eigentlich ganz klar. Das ist in China, taiwan Sache etc. Oder aber auch ich zeige es mal hier drauf, das ist eines meiner kleinen Produkte. Jetzt dreht sich die Kamera mit bleib stehen freeze, mal sehen, ob es jetzt hält. Zum Beispiel so kleine Plastikteile, die wirklich in Tausender oder Zehntausender Reihen pro Stunde ausgespuckt werden, wo man sagt ich habe eine Maschine, und das ist halt wirklich. Ist da der emotionale Mehrwert da, wenn das produziert in Deutschland ist oder Österreich? Ich habe einen Kunden oder einen Wettbewerber, der auch solche Abdeckungen mit herstellt, und da ist es halt made in Germany. Und dann schaue ich mich als Konsument, als Amazon, als Erkäufer auf Amazon an und sage mir ist das jetzt made in Germany? Wo ist der Mehrwert? Okay, ich unterstütze die lokale Wirtschaft, aber ganz ehrlich, das juckt, glaube ich, viele Käufer nicht. Ist es jetzt allerdings Kosmetik und ich würde draufschreiben made in China, hätte ich als Käufer, egal, wie gut die Qualität in China sein kann, hätte ich natürlich als average German buyer oder Otto-Normalverbraucher da ist natürlich nicht so der große gute Bezug zu China Dann zieht es wahrscheinlich besser Richtung Made in Germany. Aber das kannst du natürlich in Deutschland oder Österreich oder in anderen Ländern machen.

Sebastian Herz:

Natürlich sind das Nahrungsergänzungsmittel, kosmetika, lebensmittel-related products, natürlich Kunststoff, metall, holz, auch Stoffe, und da gibt es ja die unterschiedlichsten Regionen. Möchtest du Kork haben? schaust du vielleicht nach Portugal. Frisch gepresster Orangensaft wirst du wahrscheinlich nicht unbedingt in Norwegen finden, aber vielleicht kriegst du aus Norwegen dann natürlich wieder Algenkonzentrate oder Algenzusätze als Nahrungsergänzungsmittel. Polen, tschechien natürlich Plastik, kunststoff die haben viel Wälder Holz also Türkei natürlich wiederum für Textilien unter anderem. Auch da haben wir viel Metallproduktion gesourcet, leder natürlich Ja, und so bauen sich eigentlich die ganzen Länder natürlich auf. Man braucht eigentlich oftmals auch nur schauen von wegen wer ist jetzt zum Beispiel Exportmeister oder wer sind die größten Exporteure für das ist ein Olivenöl? Dann ist sicherlich irgendwie die Türkei und auch Griechenland da natürlich mit drin, und dann weiß man natürlich das, was die Länder auch in ihrem Bruttosozialprodukt dann natürlich auch mit generieren oder Exportweltmeister sind, weiß man ja, was für Produkte man aus diesem Rohstoff als Material beziehen kann. Also jede Menge.

Marcus Mokros:

Das ist interessant, der Ansatz. Wie könnte ich das denn googeln, wenn ich jetzt ein Material habe und interessiere mich, welches EU-Land da besonders stark ist?

Sebastian Herz:

Sagen wir ein Beispiel Es soll ein Holzregal sein. Du gehst auf Google oder auf HeyChatGPT, wer sind die größten Exporteure für Holz? Oder auch für Eichenholz oder Buchenholz oder Birkenholz, und so siehst du natürlich auch Holz, natürlich auch ein großer Raum, unter anderem die Ukraine. Da haben wir natürlich aber seit Anfang des Krieges natürlich gesehen. Also als einfaches Beispiel auch sowas kann dann passieren, insbesondere wenn es natürlich Probleme in einem Land gibt, dass wir für ein einfach relativ einfaches Holzregal für eine Wand ohne jetzt auf Spezifika zu gehen MOQ oder First Order Quantity, eine FOQ, von dem Kunden war angesetzt für zweieinhalbtausend Stück. Das ist jetzt nicht so wenig. In der Erstproduktion, da hatten wir Preise gehabt von 30 bis 320 Euro. Also auch sowas kann man dann sehen, was für Qualitäts oder Preisunterschied es auch geben kann. Das zeigen wir auch öffentlich.

Sebastian Herz:

Zum Beispiel ein Learning Tower, also so ein kleiner, auch ein Holzstuhl oder ein Holz, wie sagt man Learning Tower auf Deutsch? Das ist dieser kleine Turm, wo die Kinder dann da stehen Ich glaube, das heißt Lernturm Wo die Kinder dann zum Beispiel das ist von US-Amerikanern gesourcet wo sie dann in der Küche mitstehen und Mutti und Papi beim Schnippeln helfen und beim Kochen und da was mit bei Lernen, und dann in der Küche mitstehen und Mutti und Papi beim Schnippeln helfen und beim Kochen und da was mit bei lernen. Und da hatten wir witzigerweise das ist auch eine Überraschung, die erlebt man dann manchmal. Ich glaube, in Bulgarien war das, glaube ich günstigere Preise als China-Produktionen gefunden. Das passiert nicht oft, aber man kann auch natürlich ähnliche Preise dafür, aber noch Made in Europe, oder natürlich in den meisten Fällen höhere Preise, aber schnellere Produktion, kürzere Lieferzeiten und halt massiven Marketing Vorteil mit Gewinn, wenn man es denn nutzt und wenn man es wirklich lernt. Mein großer Tipp bitte fokussiert euch auf Bilder und packt eure USPs dort hinein In Texten natürlich auch Holt euch Experten, die wirklich richtig gute Bilder machen. Ich mache meine Bilder auch nicht mehr selber, weil ich bin einfach nicht gut da drin.

Marcus Mokros:

Klingt gerade auch so, wie du gesagt hast, dass dieser Lern-Turm genau jetzt, wo du es sagst, fällt es mir noch ein, habe ich schon mal gesehen. Das sind irgendwie so sichere Hocker, dass die Kinder an der Küchenzeile auch stehen können.

Sebastian Herz:

Genau, wo sie nicht drüber rauskippeln und ausfallen.

Marcus Mokros:

Und genau da würde ich jetzt vielleicht auch auf die Idee kommen, ich gucke mal auf Alibaba kommen, wer es in China günstig herstellt, Aber siehe da, tatsächlich gibt es da noch einen viel günstigeren Hersteller in Europa. Das ist dann wahrscheinlich eben schon unschlagbar, eine Sourcing-Agentur zu haben, weil man sonst die Nadel im Heuhaufen sucht, wenn man nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll zu fragen.

Sebastian Herz:

Ich würde meinen Vorschlag übrigens auch, wenn das auch für euch interessant ist, gerne so mehrere kurze Videos machen, vielleicht so zwei, drei, vier Minuten Videos, und die zum Beispiel bei uns in die Prime Insider mit hineinstellen und immer so ein paar Hacks mitgeben, auch gerne, wenn ihr natürlich zum Beispiel Fragen habt, wo auch immer ihr die jetzt bei Markus stellt, feel free, stellt Fragen, und wir versuchen, sie einfach mal zu beantworten, vielleicht mit einem Loom-Video, vielleicht mit einer Aufzeichnung hier oder halt in dem Prime Insider Kurs, um dann solche Fragen auch mit zu beantworten oder Tipps und Wege zu geben. Wie kommst du da hin, und wie verhandelst du mit den Herstellern, und wo findest du die? Das übrigens ist, glaube ich, eine Frage, die würde ganz, ganz häufig eben kommen. Wir nutzen meistens also mittlerweile das letzte Mal, weil ich bei unserem Team nachgefragt habe, ich glaube, wir hatten 53 oder 54 unterschiedliche Plattformen genutzt, um weltweit Hersteller zu finden, also nicht nur in Alibaba. Aber was kannst du zum Beispiel in Deutschland oder in Europa natürlich nutzen? Klar, deutschland, wlw, also wer liefert was, ob die jetzt das ansprechen.

Marcus Mokros:

Da würde mich mal interessieren, wie relevant, wie aktuell ist WLW? noch Früher ist man zu IHK gegangen. Die hatten ein ganzes Regal voll WLW-Bände und haben die es geschafft, den Sprung ins Internet-Zeitalter.

Sebastian Herz:

IHK ist übrigens auch ein guter Punkt. Da gibt es ja auch die Firmenregister, wo du unter anderem natürlich dann auch aus deiner Region her zum Beispiel produzierendes Gewerbe finden kannst. Nur, das Problem ist da, wer? also ganz n sicher riesige Mehrwerte, sich auf die IHK mit zu fokussieren und das, was sie dort eben mit anbieten. Aber ich glaube, viele von uns Gründern sind meistens oft schon ein bisschen weiter und wissen eigentlich okay die Basics vom Gründen haben wir jetzt eigentlich viel mehr promotion, support, werbung, marketing support, förderung, super, natürlich auch die hk damit anzusprechen. Gleichzeitig die firmenregister. Das ist gleich wie wlw. Dort fehlen oftmals natürlich genügend hersteller drin. Warum? weil auch ich mit meinen eigenmarken, auch ich stelle meine produkte für andere als werbemittel zum beispiel mit her Und habe aber nicht den Aufwand betrieben, mich dort in die Liste mit einzutragen, genauso wie WLW. Wlw habe ich mich vor Jahren eingetragen, ganz ehrlich, was kommt da rum? Nichts, keine einzige Anfrage. Aber ich glaube, auch aus dem Konzept, weil manche der Plattformen jetzt ohne, hoffentlich ohne irgendjemanden zu nahe zu treten, aber wenn du dann dort darauf Werbung schalten musst und ich glaube, die ist auch nicht wenig, die ist, glaube ich, auch ein Ende-dreistelligen oder vierstelligen Betrag, damit du eigentlich als Lieferant angezeigt wirst, dann sage ich mir jo, dann bringt mir das aber eigentlich auch nicht viel und vielen kleinen Familienbetrieben auch nicht. Und wenn du dann eine Plattform baust, wo man, wo man sich einträgt, und man kriegt aber keine Anfragen, dann ist die Plattform ganz schnell vergessen.

Sebastian Herz:

Andere Seiten sind auch noch Lieferantende, also WLW Ja, du findest welche. Sicher findest du auch die großen Produzenten, die vielleicht allerdings auf der anderen Seite, weil sie eben verwöhnt zu null große Firmen sind und auch Marketing betreiben müssen und deswegen unter anderem in diesen Plattformen drin sind. Die können aber tatsächlich dann sicherlich mal höhere Preise haben, weil als Marktführer musst du jetzt nicht jeden günstigen Kunden annehmen. Viele Familienbetriebe, die werden es vielleicht mal versuchen wie gesagt, auch wir damals haben es versucht uns dort reinzusetzen, also mit den Produktmarken als quasi Hersteller dort aktiv zu sein, aber es kommt halt nichts. Und deswegen suchst du auch auf anderen Plattformen, wo ihr noch suchen könnt, lieferantende WLWde, europages natürlich Da gibt es ja für die unterschiedlichsten Länder noch ziemlich viele andere Plattformen Oder auch ganz ehrlich Google, google, google, google ist dein allerbester Freund. Geh auf Google Maps und such nach denen und ruf an, ruf an, ruf an.

Marcus Mokros:

Wie komme ich denn im Google voran? Wie komme ich denn im Google voran, wenn ich jetzt einen Hersteller suchen möchte, und ich möchte nicht Online-Shops angezeigt bekommen. Ich denke mal, das ist wahrscheinlich noch eine Schwierigkeit. Ja, richtig, da kommt es natürlich auch auf die Suchbegrstellen. Die haben jetzt aber nicht auf der Startseite. Wir sind Hersteller für Lernstühle. Damit man das einfach.

Sebastian Herz:

Richtig, aber weißt du was? Du hast die Frage eigentlich gerade schon selber beantwortet. Wiederhol mal, wer kann das herstellen?

Marcus Mokros:

Holzverarbeitende.

Sebastian Herz:

Betriebe, bam, tipp das mal bei Google ein. Und dann sicherlich auch, wenn du sagst also, was unglaublich in Europa hilft, ist Landessprache zu sprechen, natürlich. Also, polen ist auch ziemlich krass. Dort wirklich voranzukommen, brauchst du oftmals wirklich polnische Language Skills. Frankreich weißt du ganz genau, in Frankreich kommst du halt ohne Französisch, also mit Deutsch oder Englisch ziemlich selten voran. Die mögen uns nicht ganz so sehr Oder sind halt natürlich sehr auf Französisch bedacht. Und andere Länder auch Bulgarien, rumänien, wenn du dort Landessprache sprichst. Übrigens, wenn ihr sowas drauf habt, das verbindet automatisch schon. Die sagen ey, da kommt einer von uns, na, dem antworten wir doch mal. Und wenn du die Seiten dann eben hast oder dort drauf bist, und das googelst das gleich, die Seiten dann eben hast oder dort drauf bist, und das googelst. Das gleiche Beispiel wenn wir ein Produkt nehmen, dann in Bilderrahmen zum Beispiel hier ist meine liebe Family, aber die wollte ich nicht im Internet so öffentlich zeigen, glaube ich. Du hast halt Holzrahmen. Also natürlich klar würdest du hier wahrscheinlich suchen, jemand, der Bilderrahmen herstellt, und keinen Bilderrahmenshop, sondern wahrscheinlich ja Bilderrahmenproduzenten, holzzuschnitte, schreinereien, die das eventShops finden.

Sebastian Herz:

Scroll weiter, seite 2, seite 3. Das ist ja oftmals dann eigentlich gerade die, die eben noch nicht sagen naja, dieses Online-Marketing, das sind viele Familienbetriebe. Auch wir mit Signify fangen eigentlich gerade eben an mit Online-Marketing Und den Schritt, den Gedanken, nicht die Intention, die Zeit dafür zu nehmen. Online-marketing zu betreiben, ist auch für die natürlich relativ schwierig. Und da gibt es ja den Spruch, kennst du wahrscheinlich auch wovor steckst du Leichen auf Amazon oder auf Google Auf Seite zwei oder drei? weil da guckt nie einer hin. Dann scrollt er mal weiter und guckt mal ein bisschen tiefer rein. Ja, das hilft hoffentlich dann auch noch ein bisschen.

Marcus Mokros:

Ja also, wenn ich jetzt bei Alibabacom suche, dann weiß ich wahrscheinlich, dass die auch so ein bisschen nach Beliebtheit sortieren und dass ich da recht weit oben passende Treffer finde. Hersteller finde, der sowieso schon viel auf Alibaba verkauft. Wenn ich jetzt eben meinen Stuhl produzieren möchte und nach Holz verarbeitende Betriebe über Google suche, habe ich wahrscheinlich ein bisschen mehr Klinkenputzen, was der machen muss, um mich erstmal durchzufragen wer macht sowas zu realistischen Preisen? Was würdest du denn schätzen, wie viele Hersteller, wie viele Anfragen ich da verschicken muss, um dort wirklich ein gutes Ergebnis zu bekommen?

Sebastian Herz:

Also ich sage dir, wenn wir in Europa sourcen, dann suchen wir meistens nach etwa 60 möglichen Herstellern. Wir suchen sie, wir kontaktieren sie. Kleiner Tipp wie kommst du eben ran? Ja, anrufen, anrufen, die am Telefon haben, und sagen natürlich klar, hier schicke ich dir eine E-Mail, die ganze Vorbereitung auch schon mit fertig zu haben. oder auch gerne den anderen Weg zunächst zu sagen hey, achtung, e-mail hinschicken und sie dann abtelefonieren. Warum? Ihr kennt es wahrscheinlich bei euch selber wenn ich meine E-Mail-Inbox reingucke, da sind hunderte E-Mails. ganz ehrlich, ich gehe oftmals durch löschen, löschen, lös. Oder es kommt jemand rein und sagt naja, ich bin jetzt Anfänger unter MOQ5 oder FOQ50 und sage auch nichts über die Zukunft und sage mir pff, ich habe es euch nicht mehr aufstehen, immer auch in die Frage der Produzenten hinein, in die Gedanken des Produzenten hineinsetzen. Weil im Moment, wenn ihr Sourcing betreibt, wenn ihr einkaufen wollt, dann seid ihr nicht am Einkaufen, ihr seid am Verkaufen. Warum? Weil ihr versucht, die Idee zu verkaufen, dass sie doch mit euch zusammenarbeiten sollen und ihr ihnen ein potenzielles Zukunftsgeschäft bringt, denn die sitzen nicht da und warten auf euch.

Sebastian Herz:

Ganz ehrlich, die haben ihre Netzwerke. Viel läuft bei Produzenten natürlich auch über Word of Mouth, also über Weiterempfehlungen. Deswegen haben auch so viele so ganz bescheidene Webseiten, weil die brauchen die Webseiten eigentlich gar nicht. Die wachsen seit Jahren über Weiterempfehlungen. Die sind nicht die Kings of Digital Marketing. Und wenn dann jemand ankommt in so ein kleines Projekt, das ist ja, muss ich auch ehrlich sagen, ich kriege oft einmal Anfragen für meine Produkte, ob ich sie mit deren Firmenlogo herstelle. und dann kriege ich so eine Anfrage, so 100, 200 Stück, und ich so boah, was verdiene ich denn da drin? Soll ich jetzt einen Aufwand machen, dir jetzt ein Angebot zu schreiben? drei Wochen hinterher Nee, komm. löschen. Und so denken tatsächlich auch Produzenten. Immer darüber nachdenken, what’s in it for them. Das ist übrigens generell eine Lebenseinstellung für mich, egal ob im Vertrieb, im Einkauf, in Kooperation, in Partnerschaft, immer daran denken, wenn ich einer Gegenseite überzeugen möchte oder irgendwas, was hilft dann beziehungsweise, warum soll er mit mir zusammenarbeiten? Was ist der Mehrwert für ihn? ist der Mehrwert für ihn Der Gedanke alleine kann euer Leben verändern? Und wir arbeiten sehr, sehr viel mit Partnern gemeinsam, sehr, sehr viel mit Suppliern zusammen, im Vertrieb zusammen helfen, in den stationären Handel hineinzukommen, auf andere Plattformen. Du musst immer darüber nachdenken, warum sollten die damit jetzt zusammenarbeiten? Ist ja nicht so, dass die zu viel Zeit haben.

Marcus Mokros:

Das ist ein guter Punkt, also auch immer die Zukunftsaussichten irgendwo erwähnen.

Sebastian Herz:

Positiv, aber realistisch. Mal dir noch gerne das Bild aus Wie sieht es in drei Monaten, sechs Monaten, zwölf Monaten aus? Und dann, ganz wichtig, die Chinesen, die haben das Verkaufen. Gefressen, sage ich immer wieder. Die antworten Tag und Nacht, die antworten Sonntags, die antworten Chinese New Year, egal über die Qualität der Antwort, das ist eine andere Frage. Klar, aber alte weiße Männer, europäer, die vor fünf Jahren in Rente gehen, ihr Haus haben vielleicht ihr Haus am See, motorrad, was weiß ich noch dazu? da muss man dranbleiben. Die haben das, die kriegen ja so viele Anfragen, warum soll ich mich denn da drum kümmern? Es ist nicht selten, dass ihr vier, fünf, sechs, sieben Mal mit dem gleichen Produzenten dasteht und sagt tut mir doch mal einen Gefallen, schickt uns doch wirklich mal ein Angebot. Wir wollen nicht nur die Preise vergleichen, wir meinen es wirklich ernst. Und du musst manchen Leuten, produzenten, so oft auf den Keks gehen, bis sie überzeugt sind, dass die Idee, mit euch zusammenzuarbeiten, eine gute ist. Und nur so werdet ihr dann eigentlich auch Dienstleister nicht Dienstleister, sondern Supplier erreichen, die gerne ein Angebot mit abgeben. Geduld, dranbleiben, ausdauer, das hilft auf jeden Fall, vor allem in Europa.

Marcus Mokros:

Ich möchte dich auch unbedingt noch fragen, ob es da Unterschiede zu Großhandel gibt.

Sebastian Herz:

Aber bevor wir dazu kommen Ich versuche mal, ich sage mal ganz kurz, dass ich noch in Gespräche drin bin, dass ich einen Termin verschiebe.

Marcus Mokros:

Ah, okay, klar, Du hattest vorhin schon so angeteasert den Zug auf Prime Insider. Und für die Leute, die es noch nicht mitbekommen haben das ist ja die Community, die haben wir zusammen gegründet. Die ist hier so ein bisschen auch aus dem Podcast raus entstanden, weil ich habe einfach so viel Publikum auf YouTube, und wenn ich Dinge bringe, die wirklich erfahrene Händler interessieren, dann laufen die sehr schlecht auf YouTube, weil das interessiert die Anfänger nicht, und dann straft YouTube meine Videos ab. Das finde ich voll schade, und ich denke mir schon seit Ewigkeiten, wo wäre die richtige Plattform? Da habe ich Sebastian getroffen, der hier permanent ein Netzwerk mit den geilsten Speakern überhaupt, und ich dachte ja, kann man das irgendwie zusammenbringen? Und ja, erzähl du mal, was wir daraus gemacht haben.

Sebastian Herz:

Ja, zusammenbringen, und ja, erzähl du mal, was wir daraus gemacht haben. Ja, was ist so der Elevator-Pitch? Ich denke, jeder möchte natürlich Vorträge sehen, jeder möchte miteinander netzwerken, jeder möchte voneinander lernen, aber nicht unbedingt, jeder möchte wirklich ein Coaching-Programm haben. Also, coaching-programme, die machen absolut Sinn, das ist super. Ich bin selber auch zum Beispiel bei den AMC Hackers als Mitglied mit dabei Bezahlendes Mitglied seit Jahren, und es ist eine richtig geile Community, wenn du dort natürlich dich mit anderen austauschst, dort die Videos anschaust und so weiter. Das empfehle ich auch wirklich jedem. Gleichzeitig gibt es natürlich auf der anderen Seite viele kostenlose Gruppen, die es da draußen auf Facebook gibt, und ja, also, wir haben eine Liste aufgebaut, wir haben also mehrere hunderttausend Mitglieder in diesen Gruppen. Nur, ganz ehrlich gesagt, ist da halt wirklich oftmals nichts los, oder sind halt die Leute drin, die dann kostenlos dabei sein wollen und eigentlich nur meckern. Da gibt es ja so bestimmte Gruppen weltweit, wo dann immer wieder die gleichen Gesichter, die eigentlich nur so ich nenne die dann so Energielöcher sind, weil dort versinkt deine Energie, deine Negativität steigt. Dein Tag ist eigentlich verloren, wenn du mit solchen Leuten redest.

Marcus Mokros:

Nur in die Community kommen, um ihren Frust über Amazon abzulassen.

Sebastian Herz:

Ja, lass uns Macher sein oder Richtig richtig. Und deswegen haben wir entschieden pass auf. Wir machen eine Community. Die soll günstiger als Netflix sein, aber einen massiv höheren ROI. Jetzt sind wir soweit gekommen, aktuell mal gucken, wie die Preise sich in Zukunft entwickeln. Aber das Ding kostet 9 Dollar pro Monat. Und ja, ich habe ein paar Connections, kenne sehr, sehr viele Gründer, ob das jetzt die Inhaber und Gründer von der Getida sind, von der Carbon 6, von Data Dive, helium 10, Avask oder sonstige. Wir kennen im Prinzip natürlich die ganzen Gründer als auch deren Marketing-Teams, als auch deren Verkäufer, und deswegen sagen wir die haben alle Top-Vorträge, solange sie nicht pitchen. Eine Bedingung bei uns ist wer da pitcht, der fliegt raus. Das wollen wir nicht haben. Wir wollen wirklich nur Mehrwert und gleicher Gedanke, wie wir auch immer wieder versuchen, mehrwert zu geben. Und nicht unbedingt, natürlich können wir jetzt Signify pitchen, aber macht das doch mal. Wir wollen euch zeigen, wie das Ganze eben geht, und ganz ehrlich, wenn da Interesse dran besteht, dann werdet ihr wahrscheinlich sowieso zu uns kommen, wenn wir euch helfen können.

Sebastian Herz:

Genauso erwarte ich das von den anderen. Viele der Events, wo wir das wiederum sehen, wo dort Speaker eben sind, die machen wirklich gute Vorträge, guten Content, und manchen dieser Content wird man sicherlich auch nur auf Events finden. Deswegen bitte nicht. Also, events lohnen sich immer noch nicht. Ich meine, ihr seht, wie viele Events wir selber mitmachen, und ich wünsche mir so oft eigentlich, dass ich Teilnehmer sein kann und auch was lernen kann, anstatt immer nur am Stand zu stehen oder Speaker zu sein. Aber dadurch, dass wir gesehen haben, Speaker zu sein, aber dadurch, dass wir gesehen haben, was es wirklich für richtig guten Content in der Welt gibt, egal ob auf Deutsch oder Englisch, diesen Content wollen wir auch in unsere Community mit hineinbringen, und dort eben deswegen. Ja, es ist eigentlich wie Netflix, nur günstiger und halt sehr viel mehr wert, als seine Zeit auf der Couch zu verbringen. Die sprechen dann hoffentlich nicht so lange wie ich und so viel wie ich, aber halt voll auf den Punkt und wirklich auf Mehrwert und anwendbare Aktionen, tipps und Tricks, so actionable advice, ja, und die holen wir jetzt rein. Und jetzt haben wir schon Dennis Luth gehabt ne Ja, Der hat ja als über 10-Millionen-Dollar-Seller 10 Hacks mit rausgebracht. Was sollte man machen, worauf man sich fokussiert Jetzt kommt bald der Mohamed natürlich mit seinen KI-Bildern als auch, wie man natürlich überzeugt, dann zum Beispiel in 30 Sekunden Leute zum Kauf zu bewegen.

Sebastian Herz:

Wen haben wir noch? Roland Rottger kommt genau bald Der Thomas Matyszek kommt auch, und alle wirklich mit Content, der halt weiterhelfen soll. Kein Pitchen, jeder kennt die Namen. Gerne sind wir natürlich auch bereit wie gesagt, wir kennen viele davon Wenn ihr Themen oder Interesse daran eben habt, was wir denn holen sollen, dann holen wir die. Wir kriegen die schon dazu, dass ihr auch mal wirklich was ausspucken, wo es heißt hey, hier setzt diese Punkte um, und ihr werdet in den nächsten Schritten weiter sein.

Marcus Mokros:

Und das hat mir bei Dennis wirklich gefallen, das waren wirklich Hacks für Händler. Das war jetzt wirklich wie spare ich in jedem Stück vom Prozess nochmal Cents, die sich hinterher zusammenaddieren? Das ist kein YouTube. Lohnt sich Amazon FBA in 2024 noch? Also da geht’s wirklich ans Eingemachte. Die Calls sind live, die werden aufgezeichnet, kann sich hinterher wieder jeder angucken und in der Community mit anderen Händlern diskutieren. Heute Morgen habe ich hier einen Post von einem Mitglied gelesen, der sagt, dass er gerade EU-Fördergelder bewilligt bekommen hat für sein Amazon FBA-Business. Das finde ich auch sehr interessant. Die will ich auf jeden Fall mal anhauen und fragen, wie das genau funktioniert hat.

Sebastian Herz:

Und das auch ihr als Seller dann genauso eben zu zeigen und auch zur Sprache kommen und sagen hey, wie habt ihr das denn gemacht? Helft anderen. Wir haben nicht diesen Wettbewerbsgedanken, denke ich.

Marcus Mokros:

Und das Ganze ist auf Skool eine ziemlich geile Plattform, ziemlich geile Community-Plattform. Und um es einfach zu machen, primeinsiderde, das ist die Weiterleitung, da kommst du automatisch hin.

Sebastian Herz:

Oder aus schoolcom slash primeinsider. Da ist direkt der Link zu der Community. Genau, ja, was haben wir noch?

Marcus Mokros:

Ich glaube, zu dem Thema ist jetzt erstmal alles gesagt. Wer sich das angucken will, der sollte ja mal draufklicken, und machen wir an der Stelle vielleicht mit dem. Podcast, oder hast du noch ein Ding?

Sebastian Herz:

Ja, ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, auch zu sehen, was wir halt wenn man’s eben sieht du willst ja nicht nur auf Amazon verkaufen. Das ist ein Supermarkt also gewaltig. Aber deswegen sagen wir auch, wir möchten das Ganze eben öffnen und uns eben nicht nur Richtung Amazon, sondern eher so kompletter auch nicht nur E-Commerce, sondern auch Retail, also stationärer Handel. Das geht eigentlich so dann um den kompletten Markenaufbau. Was kann man denn noch alles machen, auch Richtung Social Media, marketing, ads und so weiter. Auch das wird eben kommen, shopify und so weiter, distributoren auch da werden wir natürlich Themen mit zu haben und gerne so viel teilen, was wir eben selber natürlich auch gelernt haben. Boah, das ist das Ziel. Ne, und wie du sagst, der Content ist dann halt evergreen, und den kann man sich immer und ständig ansehen, rein verfügbar in den wie heißt das da drin? Die Classrooms sind das? ne, genau, genau. Ziel für uns ist wirklich, eine Community aufzubauen, die den kompletten E-Commerce-Bereich abdeckt, und das ist, warum 9 Euro oder 9 Dollar? Ganz einfach, damit eben nicht diese kostenlosen Leute, diese Stenkere dort hineinkommen. Und wer stenkert? dann werden wir vielleicht auch freundlich die Tür zeigen. Ja, wir wollen uns alle gegenseitig helfen, oder?

Marcus Mokros:

Ja, wir wollen eine geile Community haben, eben Ja, schön. Sprechen wir weiter über Sourcing. Hast du ein paar Tipps, wie ich vielleicht speziell Distributoren, Großhändler finden kann? Gibt es da einen Unterschied zu Herstellern?

Sebastian Herz:

Genau. Also, manche der großen internationalen Marken haben es natürlich genauso gesetzt. Also schaut man jetzt zum Beispiel eine du irgendwann fest, hey, wir gehen ja voll in den arabischen Markt oder in den chinesischen Markt oder auch in andere Oder zum Beispiel auch in den deutschen oder europäischen Markt. Je größer die Brand wird, desto mehr suchen die natürlich dann Distributoren, die die Produkte in diese Länder eben hineinverkaufen, wenn sie vor allem eben nicht von dort kommen, eben nicht von dort kommen. Und da kann es dann auch sein, dass sie sagen, sie machen Exklusivdistributoren, exklusivverkäufer, authorized Reseller kennt man ja zum Beispiel auch von Apple, und die könnten dann zum Beispiel auch einen Regionsschutz haben. Das heißt, die sind vielleicht für die Region Baden-Württemberg oder eben für Gesamtdeutschland Handelsvertreter beziehungsweise Importeur, distributeur, für Gesamtdeutschland Handelsvertreter beziehungsweise Importeur, distributeur.

Sebastian Herz:

Bei anderen, die jetzt noch nicht so groß aufgebaut sind, kann es dann sein, dass man natürlich auch mehrere haben kann. Sprich, innerhalb Deutschlands gibt es nicht nur einen exklusiven, sondern jemanden, dass es halt mehrere gibt, und die kann man dann tatsächlich eben wirklich finden als Unterdistributor, als Handelsware, einkauf, großhandel plus natürlich Keyword. Was für Produkt geht es denn dann wirklich eigentlich? Also möchte ich jetzt zum Beispiel sagen Apple, großhandel, einkauf kann man unter anderem natürlich da dann auch bei Google schon mal die Distributoren und Händler eben finden. Ziel wäre da eigentlich auch immer wiederum also, wenn ihr das macht, holt euch Angebote für mehrere rein, und die haben oftmals auch natürlich viele Marken, viele Produkte im Angebot, und wenn man eigentlich einen so für handelswaren Hersteller oftmals so Preise gezahlt werden von 3.000 bis 5.000 Euro für einen Kontakt, und man sagt, ja, das ist halt schon viel. Aber gleichzeitig findet man dann natürlich auch wiederum andere, die Distributoren, die halt zig Produkte in petto haben.

Sebastian Herz:

Ein anderer Weg ist gleichzeitig auch noch, wenn ihr nicht nur auf die Distributoren geht, sondern wirklich direkt Kontakt zu der Marke aufstellt, dann müsst ihr euch natürlich dort herauswurschteln oder durchwurschteln. Wer ist denn jetzt Distributoren? wobei ganz offen und ehrlich sagen die dann auch oftmals nicht und sagen ja, geh auf Google, findest du raus, und sagt naja, also könnte ein bisschen freundlicher sein, aber wirklich, das wäre eine Sache. Google oder wirklich Großhandel oder auch über. Ihr kennt ja zum Beispiel von Stefan Grimm wahrscheinlich auch restpostende, wo man unter anderem Restposten findet. Dabei allerdings natürlich Achtung drauf, restposten, die sind irgendwann mal natürlich alle. Das ist jetzt nicht ein Standard voll Nachschub Prinzip. Aber Stefan, liebe Grüße hier an dich. Hoffentlich kommen natürlich auch ein paar Leute, die sagen hey, ich könnte auch mal ein paar Restposten-Paletten schieben und auch die verteilen. Auch da kann man was finden.

Marcus Mokros:

Ja schön, wir haben jetzt alle Punkte schon abgesprochen. Jetzt so zum Schluss, hast du vielleicht noch mal so einen Tipp, wo du sagst, wenn ich das Sellern sage, dann gehen die mal die Augen auf Einen kleinen Hack zum Bereich Sourcing?

Sebastian Herz:

Ich würde gerade sagen, speziell zu Sourcing, speziell zu Europa. ich glaube, da gehen die meisten Augen nicht auf, sondern eher Augen zu, weil ich habe keine Lust dazu. Persistenz wirklich, wenn ihr nach in Europa, wenn ihr Hersteller sucht, bleibt da dran. Wie gesagt, wie ich habe ja vorhin erklärt, sie brauchen euch nicht, und ihr müsst sie überzeugen, warum sie zusammenzuarbeiten? Bitte malt ihr ein positives, aber realistisches Bild, wie es in drei, sechs, zwölf Monaten aussieht. ein positives, aber realistisches Bild, wie es in drei, sechs, zwölf Monaten aussieht. Und wenn ihr auch zeigen könnt, dass ihr schon eine Firma habt, schon was aufgebaut habt, und ihr beweisen könnt, ihr wisst ja wirklich, wovon ihr redet, und ihr seid nicht einfach nur irgendwelche Quatscher oder Macher oder Anfänger, die sagen naja, ich träume jetzt mal groß, und ich will den Weltmarkt übernehmen. Wenn ich so eine natürlich auch sehen, okay, das ist, der ist noch im träumer stadium, bleibt einfach dran. ruft die mehrfach an, habe das verständnis dafür, dass der kollege im urlaub ist oder er gerade corona hat oder krank ist und die andere e mail adresse nicht abgefragt wird oder er an drei jahren in rente geht oder naja, haben wir noch nie so gemacht. dran bleiben, dass ich meine, stellt euch vor, ihr geht hier durch. also top s Top-Sache wäre natürlich ihr geht bei euch durchs Dorf, klingelt bei der nächsten Schreinerei und sagt könnt ihr das herstellen? Was natürlich oftmals mit den Ohren schlackern, was die denn für Preise abverlangen, aber halt nicht aufgeben. dranbleiben, winston Churchill never, never, never, never give up, gib Gas, mach weiter, wenn du was erreichen willst, und das ist, glaube ich, auch generell beim Umsatz, wenn du ein Unternehmen aufbauen willst, egal ob Sourcing oder Vertrieb oder du hast Ziele und du weißt, was gemacht werden muss, mach’s. Es ist verdammt viel Arbeit. Es sind hier, ich bin 38 und zu dreiviertelst grau, aber hey, machen, machen, machen, das ist machen, das ist, das ist das. kämpft euch durch. wenn das herzblut dafür habt, wenn ihr wirklich dahinter setzt, dann geht das auch. kämpft weiter, geht nicht auf, macht es wurde gesagt was ist mir zu viel so richtig, brennt dafür nicht, findet vielleicht was, wofür er brennt. gerade bei den ersten unternehmen werdet ihr sehen, ihr braucht verdammt viel herzblut, ganz langen atem, aber mit motivation, mit willen, mit hey. ich nicht nur die Angst, den Druck, ich muss jetzt Geld erzeugen, weil ich habe kein anderes Einkommen, sondern wirklich das Interesse zu sagen hey. und das übrigens auch im Verkaufen. Was ist Verkaufen? Verkaufen ist nicht, irgendwelche Produkte rauszuschieben, dafür Geld zu bekommen, sondern viel, viel mehr, die Probleme eines anderen zu lösen. Und wenn ihr versteht, wie eure Produkte dem Kunden, den Amazon-Käufer oder auch anderen oder auch einem stationären Händler, einkäufer dort, wie sie ihm helfen, wie sie die Probleme des anderen lösen, wie ihr dabei helft da sind wir wieder beim Thema what’s in it for them, wie könnt ihr anderen helfen helft da sind wir wieder beim Thema what’s in it for them, wie könnt ihr anderen helfen. Auch tolles Buch, das ist Joe Polish, what’s in it for them.

Sebastian Herz:

Das andere Buch, the Go-Giver by Bob Berg, helft anderen, verbindet sie teilt, gebt Hacks heraus. und wenn ihr versteht, wie ihr den anderen helfen könnt, dann ist das eigentlich relativ easy, relativ einfach. Wenn ihr die Probleme eurer potenziellen Kunden, eurer Zielgruppe versteht, wie euer Produkt die Lösungen, äh, andersrum die Probleme löst, dann sprecht darüber. Und ich denke, wenn ihr eine Werbung oder einen Post schaltet und ihr seht krass, engagement, wow, das geht ja jetzt wirklich los, und die Leute kommen und kaufen, dann setzt Geld drauf, testet wirklich eigentlich in meinen Augen erstmal alles organisch. Das macht ihr bei PPC, bei Amazon auch nicht anders. Wenn ihr seht, da ist ein Keyword, das läuft, hey, das ist so ein Keyword, dann setzt ihr da Geld drauf, weil ihr wisst, es funktioniert. Ihr setzt jetzt nicht auf das Keyword Haarföhn, wenn ihr Wandregale verkauft, wandregale verkauft, Oder wenn man auch wiederum sagt, ich will kein Wandregal, sondern man geht dann nicht in Discovery Keywords, um zu sagen, es gibt Wandregale, sondern geht dann wahrscheinlich eher auf Conversion Keywords. also tiefer gedacht Wandregale mit drei Ebenen zum Beispiel, oder Holzwandregale, metallgestell, das sind dann wiederum Conversion Keywords, wo ihr dann wiederum feststellt hey, das ist eigentlich das Problem, was der Kunde eben haben will, und fokussiert euch dann drauf. Sorry, ich habe das nicht zu viele Hacks oder zu viel gesprochen, aber geht Gas, das ist ein sehr, sehr starker Punkt.

Marcus Mokros:

Ich glaube, das unterscheidet dann wirklich den Anfänger von demjenigen, der es wirklich verstanden hat, nicht zu überlegen was kann ich verkaufen, damit ich demnächst meinen Job kündigen kann, Was kann ich verkaufen, damit mein Kunde wirklich etwas hat, was ihn begeistert?

Sebastian Herz:

Ja, wobei beim Job kündigen. Ich kenne auch viele, die sehr, sehr erfolgreich sind, immer noch Hauptangestellt sind oder Angestellte und das Ganze nebenbei laufen lassen. Wenn euch euer Job Spaß macht und ihr Erfüllung da drin habt, und ich glaube, man kommt dann mehr und mehr zum Punkt des Lebens was ist? Ich glaube, man kommt dann mehr und mehr zum Punkt des Lebens Was ist eigentlich die Motivation? Was sollte man machen? wenn euch euer Job Spaß macht, dann kündigt doch nicht, baut euch nebenbei was auf. Und wenn ihr sagt, das macht auch noch Spaß, und eigentlich macht beides Spaß. Ich bin wahrscheinlich das Gegenteil von denen, die wiederum sagen fokussiere dich auf eine Sache, ich fokussiere mich auf sehr viele Sachen, aber egal, ob der Spruch stimmt oder nicht, oder auch egal, wer die Person ist, mir zeigt es eigentlich, dass es machbar ist, wenn man hört, dass Richard Branson 700 Unternehmen hat. Punkt.

Marcus Mokros:

Wow.

Sebastian Herz:

Egal, ob es stimmt oder nicht, es ist einfach nur mal diese Mindset, wo man sagt okay, muss ja machbar sein, und er ist ein Mensch, und auch er hat leider angefangen Geht.

Marcus Mokros:

Das ist absolut wahr. Als gestandener, als erfahrener Selbstständiger sieht man hinter jeder Ecke Gelegenheiten.

Sebastian Herz:

Ja, shiny object Syndrom Achtung.

Marcus Mokros:

Dann kommt eine ganze Menge zusammen 700,. ich bin ja, aber wahrscheinlich kann ich mir vorstellen. Ja, hey, cool. Vielen Dank, dass du es wieder mal in einem Podcast geschafft hast.

Sebastian Herz:

Ich danke dir.

Marcus Mokros:

Und an alle Zuhörer wenn du es noch nicht machst klick auf Folgen abonnieren, subscribe in deiner Podcast-App, damit wir uns auch bei der nächsten Episode wiedersehen. Sebastian, sag doch nochmal, wie man dich erreicht. So zum Abschluss.

Sebastian Herz:

Mich persönlich findet ihr sicher irgendwie auf LinkedIn, ihr findet mich sicherlich irgendwo auf Facebook, wir sind da recht aktiv. Und oder Signify zum Beispiel Wir finden uns natürlich auf signifynet Und da schedule a call. Das wird wahrscheinlich unser Team sein, nicht ich. Aber ach, by the way, vielleicht darf ich euch noch einen Hack mitgeben Oder eine kleine noch so Gold-Nugget Wenn ihr auf signifynet geht, da oben gibt es den Menüpunkt Partners, und da unten drunter gibt es dann die Partners, sellers, bonus und Discount-List, prime Insider mit dann hineinholen. Gesprochen, und wir wollen von niemandem eine Affiliate-Gebühr haben. Wir wollen die besten Codes, die besten Discounts dort liefern, damit ihr wir fragen nicht mal eine E-Mail-Adresse ab, damit ihr natürlich durchstarten könnt, und ich glaube, die Liste hat mittlerweile einen Wert von über 50.000 oder 60.000 Dollar an Discounts oder Boni Einfach darüber gehen, sagt, ihr kommt von Signify, und ob das jetzt zum Beispiel ein Getida oder andere sind, da haben wir Codes für 1.000 Dollar Discount oder 2.000 Dollar Discount für die größeren Seller, oder auch ähnlich natürlich bei Venture Re-Warn Und dort natürlich auch wiederum Reimbursements. Auch die machen das, zum Beispiel Reimbursements. Und wir kennen eigentlich, denke ich, die ganzen Lösungen und sind happy, auch euch noch mehr Discounts mitzubringen, damit man wirklich einen einfacheren Start hat. Habe ich viel gesprochen, entschuldigt bitte.

Marcus Mokros:

Ja, schau auf jeden Fall auch mal auf die Liste. Guter Tipp Cool. In dem Sinne eine großartige Woche, und wir sehen uns in der nächsten Episode. Ciao, ciao.

Sebastian Herz:

Ciao, ciao.


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Amazon FBA Expert & Influencer

Marcus Mokros has become a well-known name in the online selling sphere, especially in Amazon FBA. Starting his e-commerce journey in 1996, he was among the early individuals to explore and contribute to the growth of online selling. He is host of the "Serious Seller Podcast" by Helium 10 and is the German Buyer Brand Ambassador for Alibaba.com

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